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Smog und Feinstaub durch Kaffeemaschinen und Elektrogeräte: Mit diesen Tipps zu sauberer Luft im Büro

Werden im Büro oder in anderen geschlossenen Räume elektronische Geräte betrieben, geben diese kontinuierlich und unbemerkt feine Staubpartikel in die Luft ab. Häufiges Lüften hilft dabei, diesen Feinstaub wenigstens teilweise wieder loszuwerden. Nicht immer ist es witterungsbedingt aber möglich, die Bürofenster über einen gewissen Zeitraum vollständig zu öffnen und für frische Luft zu sorgen. Wir verraten Ihnen, wie richtiges Lüften funktioniert und wie Sie sonst noch für eine angenehme Atemluft in geschlossenen Räumen sorgen können. Auf die bei den Kollegen allgemein beliebte Kaffeemaschine müssen Sie selbstverständlich nicht verzichten!

Richtig lüften und Energie sparen

Ein ständiges Öffnen der Fenster kann für einen erhöhten Energieverbrauch sorgen. Im Winter entweicht warme Heizungsluft ungenutzt durch den Fensterspalt, im Sommer läuft die Klimaanlage auf Hochtouren bei geöffneten Fenstern. Besser als die Fenster in gekippter Position für eine angenehme Raumluft zu nutzen ist es, alle Fenster weit zu öffnen und für drei bis fünf Minuten für einen ordentlichen Durchzug im Raum zu sorgen. Die Heizung muss für dieses Stoß-Lüften nicht ausgeschaltet werden. Am ergiebigsten ist es, wenn die Raumtemperatur in etwa konstant bleibt. Dann verbrauchen Sie am wenigsten Energie zum Heizen.

Verlassen Sie morgens Ihre Wohnung, öffnen die Fenster und schalten die Heizung aus, werden Sie sicherlich nach der Arbeit in eine frisch gelüftete Wohnung zurückkehren. Bis aber die Wohlfühltemperatur in den Zimmern wieder erreicht ist, wird eine große Menge Energie nötig. Besser ist es, morgens und abends kurz aber intensiv zu lüften und die Heizung konstant auf kleinem Level laufen zu lassen. Schwankt die Raumtemperatur nur um wenige Grad, kann die gewünschte Temperatur schnell wieder erreicht werden.

Ein Thermostat hilft zusätzlich dabei, Energiekosten zu sparen. Sie können die gewünschte Temperatur einfach einstellen, Sensoren melden dem Gerät, wann Ihre Wohlfühltemperatur erreicht ist. Die Heizung wird dann ausgeschaltet, bis der eingestellte Wert um ein Grad unterschritten wird. Dies ist eine überaus effiziente und umweltschonende Art des Heizens von Büroräumen und Privatwohnungen.

Wie viel Smog produzieren Ihre Elektrogeräte?

Vor allem in Großraumbüros, in denen es ein verzweigtes IT-Netzwerk zum Arbeiten gibt, kann die Raumluft sehr belastet sein mit Feinstaub. Möchten Sie Ihre Raumluft selbst einmal testen, geht es hier zum Luftreiniger Test. Mit einem professionellen Luftreiniger entfernen Sie Mikropartikel aus der Raumluft, die für vielerlei Beschwerden sorgen können. Nicht nur Hausstaub-Allergiker bekommen leicht Kopfschmerzen, wenn die Atemluft nicht absolut sauber ist. Asthmatiker kämpfen mit einer Häufung von Anfallsleiden, nicht selten tränen auch die Augen oder es kommt zu Halsschmerzen.

Feinstaub kann durch die minimale Größe der Staubteilchen besonders tief in die Lunge gelangen. Verfängt sich Schmutz aus der Raumluft in den Lungenbläschen, kann dieser auch durch Husten häufig nicht mehr ausgeworfen werden. Über den Blutkreislauf können Mikropartikel ins Kreislaufsystem gelangen und teilweise schwere Erkrankungen nach sich ziehen. Das Deutsche Krebsforschungszentrum überprüft derzeit in intensiven Studien, wie sich Feinstaub auf das Auftreten von Karzinomen auswirkt.

Die Raumluft zuverlässig reinigen und wieder frei durchatmen

Zimmerpflanzen bieten einen natürlichen Schutz gegen Verunreinigungen der Raumluft. Sie nehmen nicht nur CO2 aus der verbrauchten Atemluft auf und wandeln dies in gesunden Sauerstoff. Auch Feinstaub kann von Pflanzen genutzt werden, Bäume produzieren mit Verunreinigungen der Luft zum Beispiel ihre Rinde. Achten Sie bei der Bürobepflanzung aber darauf, dass sich kein Schimmel in der Blumenerde bildet. Schimmelsporen stellen eine wesentliche Gefahr für das Atemsystem dar und belasten gesunde Menschen ebenso stark wie Allergiker. Besser, Sie verwenden im Büro ausschließlich Granulat für die Topfpflanzen.

Mit einem elektrischen Luftreiniger können Sie nicht nur Feinstaubpartikel zuverlässig aus der Luft saugen. Auch Pilzsporen und andere Mikroorganismen lassen sich effektiv entfernen. Vor allem in der Erkältungszeit kann ein Luftfilter im Büro vor einer allgemeinen Ansteckung unter den Mitarbeitern schützen. Befinden sich Viren durch häufiges Niesen in der Raumluft, werden diese ebenfalls vom Luftreiniger aufgenommen.

Ein weiterer Faktor für verschmutzte Raumluft kann eine nicht gewartete Klimaanlage sein. Zwar spendet eine Klimaanlage an heißen Sommertagen im Büro rasch eine konzentrationsfördernde Abkühlung, sind die Filter der Klimaanlage am Arbeitsplatz aber verdreckt, werden Keime, Bakterien und Mikroorganismen konstant in die Raumluft abgegeben. Reinigen Sie alle Filter Ihrer Klimaanlage daher regelmäßig und tauschen Sie diese nach spätestens zwei Jahren vollständig aus. Ein Luftreiniger kann die Arbeit einer Klimaanlage optimal unterstützen und trägt zu einem gesteigerten Komfort und mehr Lebensqualität bei.

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